Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur ist eine wirkungsvolle Methode akute und chronische Erkrankungen ohne Nebenwirkungen zu behandeln.

Sie ist eine sehr alte Heilmethode.Schon vor über 2000 Jahren wurde sie in China angewandt, geriet aber wieder in Vergessenheit.

Auch im alten Agypten wurden Schmerzen durch Behandlung von Ohrpunkten gelindert.

 

Heute gibt es zwei verschiedene Richtungen:

Bei der chinesischen Ohrakupunktur basiert deren Wirkung auf dem Einfluß auf die Energieleitbahnen.

Die französische Methode wurde von dem Arzt Nogier begründet und 1956 auf einem Akupunkturkongress vorgestellt. Nogier hatte reflektorische Wechselwirkungen zwischen Punkten am Ohr und am Körper erkannt. In der Ohrmuschel sind die Reflexzonen der Körperorgane so angeordnet, dass sie das Bild eines auf dem Kopf stehendem Embryos ergeben.

 

Es werden einige Punkte am Ohr gemäß der Anamnese mit dem Punktsucher stimuliert. Druckschmerzhaftigkeit deutet auf eine Schwäche oder Erkrankung des entsprechenden Organs hin.

Zur Therapie wird mit sterilen Stahlnadeln in diese Punkte gestochen. Die Nadeln bleiben ca. 10-30 min. im Ohr. Es kommen pro Ohr 1-4 Nadeln zum Einsatz. 

Es werden bei bestimmten Indikationen auch Dauernadeln eingesetzt oder Pflaster mit Samenkugeln( bes. bei Kindern). Außerdem ist eine Stimulation der Akupunkturpunkte mit einem Laser möglich.

 

Indikationen:


Schmerzzustände

Migräne

Menstruationsstörungen

Reizdarm

Wechseljahresbeschwerden

Magenschleimhautentzündung

Harnwegsinfekte

Kopfschmerzen

Arthrose u.a.

 

Gegenanzeigen:

 

Lokale Entzündungen am Ohr, Verletzungen und Narben am Ohr, Op-Notwendigkeit, Schwangerschaft ( nicht in den 1.5 Monaten, danach keine hormonell wirksamen Punkte).