Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiztherapie.

Dem Patienten wird eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und in der Regel danach in den Gesäßmuskel oder die Haut ( in Akupunkturpunkte) zurückgespritzt.

Dabei ist das Blut unverändert oder mit homöopathischen Mitteln vermischt.

Es können aus dem Blut auch Tropfen hergestellt werden, das ist besonders für Kinder oder Menschen mit Spritzenangst von Vorteil. Dazu wird etwas Blut aus dem Ohrläppchen entnommen.

In der Regel werden 10-18 Behandlungen durchgeführt, ein bis mehrmals pro Woche je nach Erkrankung.

Einen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit gibt es nicht, aber es gibt sehr gute Erfahrungen mit dieser Therapie.

 

Indikationen:

  • Abwehrschwäche
  • Allergien
  • Asthma bronchiale
  • Erschöpfungszustände
  • Hauterkrankungen
  • Infektionen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Wechseljahresbeschwerden

 

Gegenanzeigen:


Sie ist nicht als alleinige Therapie bei schweren Erkrankungen geeignet und darf nicht angewendet werden bei Blutgerinnungsstörungen, Einnahme gerinnungshemmender Medikamente, Venenentzündungen, Bei schweren akuten oder lebensberohlichen Erkrankungen.

 

Nebenwirkungen:

 

Die Eigenbluttherapie wird meist gut vertragen.

Es kann aber zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der Symptome kommen. Das zeigt die Wirkung der Therapie und gilt als  Heilreaktion.

Selten kann es zu Fieber , Schwindel und Kopfschmerzen kommen oder zu einer allergischen Reaktion auf das zugesetzte Medikament.